Mit der Wiedereröffnung der internationalen Grenzen hat der Flughafen Singapur-Changi (SIN) ein vielschichtiges Konzept entwickelt, um die ansteckende COVID-19-Variante in Schach zu halten. Changi hat innovative Technologien eingesetzt, um die Innenraumluftqualität in den Terminalgebäuden zu verbessern, und eine Trennung der Flughafenmitarbeiter entsprechend ihrem Expositionsrisiko eingeführt.

Saubere Innenraumluft ist für die Infektionskontrolle von entscheidender Bedeutung, um die Verbreitung von Viren über Partikel und Tröpfchen in der Luft einzudämmen. Die Klimaanlagen und mechanischen Belüftungssysteme in den Changi-Terminals sind mit verschiedenen Filterschichten ausgestattet – insbesondere mit den verbesserten MERV-14- und Ultraviolet-C-Entkeimungsgeräten -, um Krankheitserreger unterschiedlicher Größe im Luftstrom auszusieben. In geschlossenen Räumen, in denen sich Passagiere und Personal aufhalten, werden diese Bereiche durch Luftreiniger mit HEPA-Filtern (High Efficiency Particulate Air) in Krankenhausqualität ergänzt.

Schon vor der COVID-19-Pandemie waren die Belüftungssysteme in den Passagierabfertigungsgebäuden des Flughafens, die mit hohen Decken und weitläufigen Räumen ein luftiges Ambiente schaffen, so kalibriert, dass die Raumluft alle sechs bis zehn Minuten vollständig erneuert wird. In den Waschräumen findet der Luftwechsel sogar noch häufiger statt, nämlich alle drei Minuten. Dies ist häufiger als die kürzlich aktualisierten nationalen Richtlinien zur Verbesserung der Belüftung von Gebäuden und der Luftqualität in Innenräumen.

 

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